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 South-East Coast

 
Seit langem mal wieder ein Stück Neuland für mich in Australien. Die Rede ist von der Strecke 
zwischen Melbourne und Sydney, entlang der South-East Coast des Pazifischen Ozeans, 
rund 1.000 km Küste, Berge, Wälder und viel, viel Grün.

Die Highlights:

Wilson's Promontory: Whiskey Bay, Tidal River und ein Sonnenuntergang mit Feuer und Flammen, 
dann der Mt. Oberon Ausblick über den gesamten National Park - gigantisch still dort oben, 
nur das Schweben der Wolken rauscht in den Ohren.

Mallacoota: hier fließen durch eine kleine Süßwasserbucht die goldenen Wasser der Snowy 
Mountains direkt am weißen Strand in die blauen Fluten des Pazifik - wir haben majestätischen 
Pelikanen beim Fliegen und Fischen zugesehen, sie wiederum uns beim Baden (knackisch-nackisch...)

Eden/Merimbula/Tathra: sonnige Tage an Stränden, mit tosenden Wassern, rauschenden 
Wellenbergen, ach ja, die Campingplätze liegen direkt am Strand, die Cafes auch... - Urlaub pur

Mt. Kosciuzko National Park: mitten in den Tälern der australischen Alpen, zusammen mit Roos 
und Wombis auf dem Campingplatz, an einem kleinen Bergfluss, in dem Enten das letzte Tageslicht 
zum Baden nutzen; was wachhält ist das Rauschen der friedlichen Eukalyptusbäume und die geistigen 
Szenerien einer kurvigen, regenwalddurchfluteten Anfahrt von der Küste in die über 2.000 m hohen Berge.

Und genau die haben wir erklommen, 2.228 m an einem heißen Tag, endlose Felsrücken, von Luft, 
Wasser und den Zeiten dieser Erde geschält, geschnitten, geschliffen, unter uns nur die Wolken 
und der Rest der Welt weit weg.

Gee Hi: Mit Wehmut und ein bisschen Stolz blicken wir auf die Bergkette zurück, nicht sicher, ob wir 
wirklich da oben waren, sicher, dass bald das Land flacher und weniger grün sein wird. So verbringen wir 
einige ruhige Stunden am Swampy River, grasende Roos und Wallabies um uns herum, inkl. der Gelegenheit, 
in einem kühlen Fluss wie Frischlinge zu baden; dann, kurz vor acht, die Chance zu erleben, wie das 
Bergmassiv im feuerroten Spiegel der Abendsonne sich langsam der Realität entzieht und Raum schafft 
für einen Schatten voller Träume, Szenen, Stimmen.

Auch wenn so einige dieser Notizen etwas befremdlich anmuten lassen für den Leser, so sei an dieser 
Stelle bekräftigt, dass ich keineswegs halluzinierend in der Gegend rumfahre. Vielmehr sind die Szenen 
von der South-East Coast geprägt von Stimmungen, Farben und klingen voller Leben, Formen und Kontur 
in der Reiselandschaft des Reisenden wider.

Kurz gesagt, ich hatte immensen Spaß und pralle Tage, das Neuland dieser Reise zu 'erfahren'. 
Diese relativ unbekannte Ecke Australiens hat noch viel mehr zu bieten... nächstes Mal, nächstes Mal...
 

Anregungen zum Surfen an der South-East Coast unter den Links

(die Links sind: www.visitvictoria.com
                       www.visitnsw.com.au
dann unter den jeweiligen Regionen anklicken)